Die Erdgasförderung einstellen - das ist eine zentrale Forderung der aktuellen grünen Politik. Neue Anlagen dürfen auf keinen Fall mehr genehmigt werden. © Foto: Wolfgang Marschhausen (für die BI gegen die Erdgasförderung im Landkreis Verden)

Die Erde bebte und Grüne fordern erneut: Erdgasförderung einstellen

 

Sven Christian Kindler (Bild), unser Bundestagsabgeordnerter, zu den Beben, die am Mittwoch, 20. November 2019, den Landkreis Verden erschütterten: „Wichtig ist, dass jetzt schnell und besonnen gehandelt und die Schäden nach dem Verursacherprinzip behoben werden.

Dass die Ursache für die Erdbeben in der Erdgasförderung liegen, ist nahezu unbestritten. Erdgasförderung, egal ob mit oder ohne Fracking, ist ein harter Eingriff in Umwelt und Natur. Es ist daher völlig absurd, dass die saubere Energie aus Windrädern von der Bundesregierung abgewürgt wird, während es weiter erlaubt ist, in unmittelbarer Nähe von Siedlungen Erdgas zu fördern.

Die Landesregierung muss ihre Genehmigungsverfahren für neue und bestehende Förderanlagen dringend überprüfen. Angesichts der Klimakrise brauchen wir dringend einen Fahrplan für den Erdgasausstieg. Gemäß der internationalen Klimaziele muss Deutschland aus den allen fossilen Energien aussteigen und einen Erdgas-Förderstopp für spätestens 2030 beschließen sowie im Bundesbergrecht ab sofort keine neuen Aufsuchungs- und Fördergenehmigungen mehr ermöglichen.

Wir brauchen eine schnelle Energiewende, weg von fossilen Kraftstoffen. Egal ob Kohle, Öl oder Gas, diese Kraftstfoffe werden unter extrem schwierigen Bedingungen für Mensch und Umwelt aus dem Boden befördert. Wer das verhindern will, muss auf 100 Prozent erneuerbare Energie setzen. Das ist gut für die Umwelt, das ist gut für das Klima und das gut für alle Menschen, die bisher unter den Folgen der Erdgasförderung leiden.“

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