Grüne wollen grüne Gärten

Antrag gegen „Steinwüsten“

Verden. Die Grüne Stadtratsfraktion will den insbesondere in Neubaugeben anzutreffenden „Steingärten“ aus Kies und anderen Formen der Versiegelung Einhalt gebieten. In einem Ratsantrag fordern sie die Verwaltung auf, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. 

„Grüne Gärten schaffen Lebensräume für Insekten und Vögel und Lebensqualität für Menschen – davon brauchen wir mehr in unserer Stadt, erläutert Grünen-Fraktionsvorsitzender Rasmus Grobe den Antrag. Manche Grundstücken seien komplett versiegelt – ohne eine einzige Pflanze. Die Grünen fordern daher die Verwaltung auf zu prüfen, welche Maßnahmen der Stadt zur Verfügung stehen, um auf privaten und gewerblichen Grundstücken solche „Steinwüsten“ zu verhindern.

„Naheliegend ist zunächst die Frage, ob hier nicht teilweise gegen die niedersächsische Bauordnung verstoßen wird,“ so Grünen-Ratsfrau Johanna König. Diese fordere, dass nicht überbaute Flächen Grünflächen sein müssten, sofern sie nicht für eine andere Nutzung erforderlich seien. Darüber hinaus gebe es in manchen Bebauungsplänen klare Regelungen zur Freiflächengestaltung. „Wo es Bestimmungen gibt, müssen diese auch durchgesetzt werden,“ so König. Darüber hinaus, solle die Verwaltung weitere geeignete Instrumente vorschlagen – dazu zählten neben Bebauuungsplänen auch gezielte Beratung oder Wettbewerbe für naturnahe Gestaltung. Der Antrag wurde in der Ratssitzung am 5.3. von der Grünen-Fraktion in den Rat zur weiteren Beratung eingebracht. 

Hier der ganze Antrag als pdf:

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