Mit Herz und Hirn auf nach Hannover

Doris Gerken ist die Landtagskandidatin der Grünen aus dem Landkreis Verden

„Den Bürgerinitiativen gegen die Gasförderung den Rücken stärken, die Lebens- und Berufschancen von Frauen weiterentwickeln, Kultur in der Region fördern, Mobilität im ländlichen Raum für alle voranbringen und die Agrarwende vorantreiben“ – diese Themen liegen Doris Gerken am Herzen und für die will sie sich in der kommenden Legislaturperiode in Hannover stark machen. Dafür bekam sie jetzt von ihrem Kreisverband ein klares Votum.

Am 8. Mai fiel im „Alten Schulhaus“ in Verden Dauelsen die Entscheidung: Die MitgliederInnen von Bündnis 90/DIE GRÜNEN wählten ihre Landtagskandidatin. Das eindeutige Votum bestimmte ohne Gegenstimmen Doris Gerken zur Grünen Kandidatin für die Landtagswahl im Januar 2018.

Die Diplom-Soziologin ist seit vielen Jahren politisch engagiert, in den zurückliegenden zehn Jahren auch als Kreistagsmitglied im Landkreis und Stadträtin der Stadt Verden. Als stellvertretende Bürgermeisterin lernte sie in der zurückliegenden Legislaturperiode Verden von vielen verschiedenen Seiten kennen, leitete die Verdener Delegation in die Partnerstadt Warwick nach Großbritannien, und engagierte sich für grüne Positionen im Verwaltungsrat. Aktuell vertritt sie die Stadt Verden als Delegierte im Kreisfrauenrat.

Doch das Leben in einem ländlichen Wahlkreis bringt viele Themen mit sich, für die sie landesweit kämpfen möchte. „Die Agrarwende mit Ställen für mehr Tierwohl, weniger Pestizideinsatz, mehr Trinkwasserschutz darf auf keinen Fall ausgebremst werden durch einen Parteienwechsel an der Spitze. Wir haben schon einiges erreicht – das darf nicht wieder verloren gehen.“ Dafür will sich Doris Gerken stark machen.

Auch den Gasförderunternehmen muss nach wie vor streng auf die Finger geguckt werden. „Steigende Erdölpreise sind Zündstoff, machen die Erdgasförderung vor Ort wieder lukrativ für die Unternehmen, mit allen negativen Auswirkungen für das Land und seine Bewohner. Für uns hier ist es leider keine Beruhigung, dass Fracken im Schiefergestein mit Hilfe von Chemie derzeit verboten ist: Die Regelungen zur konventionellen Erdgasförderung sind für Niedersachsens Sandgesteinslagerstätten fast ein Erlaubnisschein für die Bodenausbeute auch mit Chemie. Hier müssen wir erst recht aufpassen.“ Diese Bundesgesetze mit den Möglichkeiten der Landgesetzgebung zu lenken, zu reglementieren und zu überwachen zum Schutz von Trinkwasser, Boden, Luft und Umwelt – dafür braucht es starke Grüne im Landtag. „Und wir hier sind hoch betroffen. Es muss Vertreter dieser Region in Hannover geben, die ein gewichtiges Wort mitsprechen können, damit Bohrungen im Wasserschutzgebiet unzulässig werden“

Mit Doris Gerken als Kandidatin wurde eine Frau gefunden, die über Erfahrung in Leben und Politik verfügt, in Herz und Hirn jung geblieben ist, und mit Freude und Leidenschaft ihre Partei und die Region in Hannover vertreten möchte. Dazu gehört natürlich auch ihr Einsatz für Frau und Familie.

Denn ihr politisches Engagement hat Wurzeln. Doris Gerken ist im Landkreis keine Unbekannte. Anfang der 90er Jahre gründete sie das „Kulturforum Grüne Gilde e.V.“ in Hagen-Grinden und brachte damit viele Impulse für eine lebendige, vielseitige Kultur in die Region, die landkreisweit und darüber hinaus beliebt war. Neben Live-Musik von Punk über Folk, Blues, Rock und Jazz sind es Projekte wie „Heimat & Fremde“; „FrauenLeben auf dem Land“ sowie „Kind & Natur“ und „Kind & Musik“, die in Erinnerung bleiben. Das dort etablierte abwechslungsreiche Kinderkulturprogramm wird für Hunderte von Kindern stets die erste Berührung mit dem Thema Theater sein.

Den ländlichen Raum durch ein vielfältiges kulturelles Angebot lebenswert zu machen ist aber nur einer – der unterhaltsamere – Teil von Doris Gerkens Ambitionen für das Landleben. Viele Frauen kennen die Diplom-Soziologin als Dozentin bei verschiedenen Bildungsträgern. Hier gilt auch heute ihr Engagement der beruflichen Bildung und der Wiedereingliederung von Frauen in den Beruf. Seit über 10 Jahren arbeitet sie verantwortungsbewusst im Jobcenter Verden, informiert und begleitet Menschen, die von Arbeitslosengeld II leben müssen. Innerbetrieblich setzt sie sich für KollegInnen als Gleichstellungsbeauftragte ein.

 

 

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